Aufwachen ohne Bauchschmerzen – wie viatolea zu Petras Anker wurde

Gelbes Icon von einer Uhr

Lesedauer: ca. 10 Minuten

Gelbes Icon Redaktion

Dr. oec. troph. Verena Fingerling
M.Sc. Johannes Weiß


Inhaltsverzeichnis
  1. Ein Blick zurück – Beschwerden, die schon früh begannen
  2. Medizinische Klarheit – aber wenig Unterstützung im Alltag
  3. Der Weg zu viatolea – Ein neuer Morgen
  4. viatolea als Werkzeug – persönliche Toleranzfenster
  5. Essen in Gemeinschaft – ein neues Lebensgefühl
  6. viatolea als Anker – warum Petra die App weiter nutzen möchte

Abgebildet ist Petra im Portrait vor einer weißen Wand. Petra hat weiße Haare, die zu einem Zopf gebunden sind, und eine Brille. Sie trägt ein Halstuch mit Blumen und einen schwarzen Pullover. Ihr Gesicht ist lächelnd, aber leicht verzogen und angespannt.

Petra wusste lange nicht, woher ihre Magen-Darm-Beschwerden stammen.

Für Petra, 57, dauerte es lange, bis sie verstand, welche Rolle ihre Ernährung für ihre immer wiederkehrenden Magen‑Darm‑Beschwerden spielt.

Mit der viatolea App fand sie erstmals ein Werkzeug, das ihr Klarheit und Orientierung gab.

Heute hat sie ihr Bauchwohl wieder selbst in der Hand – und morgens aufzuwachen ohne Schmerzen fühlt sich für sie an wie ein neues Kapitel.

Ein Blick zurück – Beschwerden, die schon früh begannen

Schon seit ihrer Jugend hatte Petra immer wieder mit Bauchbeschwerden zu tun. Damals fiel das nicht weiter auf – in ihrer Familie wurde viel Obst gegessen, gleichzeitig aber auch reichlich Gebäck und Süßes. „Von Omas und Opas hat man natürlich immer viel Süßigkeiten zugesteckt bekommen“, erinnert sie sich – mit Bauchweh inklusive.

Die Ernährung als mögliche Ursache für die anhaltenden Bauchschmerzen blieb auch als Erwachsene zunächst im Hintergrund: „Man übergeht das so ein bisschen. Im Alltag habe ich es schon gar nicht mehr registriert.“ Petra fand medizinische Unterstützung für ernährungsunabhängige Bauchbeschwerden, wurde über längere Zeit hinweg behandelt und brachte infolge dieser Diagnosen mehrere Operationen hinter sich.

Und dann rückte die Ernährung doch wieder ins Blickfeld – ein erster Wendepunkt: „Irgendwann ist dann mal ein ganz toller Schmerztherapeut darauf gekommen, mich zu testen. Und da kam tatsächlich raus, dass ich weder Fruktose noch Sorbit vertrage.“

Medizinische Klarheit – aber wenig Unterstützung im Alltag

Die ersten Informationen, die Petra nach dem H2-Atemtest ausgehändigt bekam, passten auf ein einzelnes Blatt Papier. „Mehr kriegt man ja gar nicht.“ Offen blieb, wie sie mit ihren neu diagnostizierten Unverträglichkeiten praktisch umgehen konnte.

Zusätzlich zum DIN-A4-Blatt bekam Petra von ihrem Arzt eine Empfehlung: Eine App für den Umgang mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Diese erste App war noch nicht viatolea – und noch nicht die Richtige für Petra. Dort fühlte sie sich allein gelassen: „Da ist alles KI‑gesteuert gewesen. Keinen Kontakt. Ich habe gefühlt jedes Mal das Gleiche gelesen und man musste so viel eintragen.“

Umfangreiches Ernährungswissen zu durchdringen – so resümiert sie – ist anspruchsvoll. Vieles hat sie sich mühsam erarbeitet, anderes war gar nicht erst zugänglich für sie.„Es ist ja nicht jeder ein Ernährungsberater. Das lässt sich als Laie gar nicht rausfinden.“

Petra versuchte, sich selbstständig fruktose- und sorbitarm zu ernähren – schnitt sich zum Beispiel nur einen halben Apfel statt einen ganzen und gab die andere Hälfte ihrem Mann. Doch das brachte wenig. So rückte eine Lösung für die Bauchschmerzen letztlich doch wieder in den Hintergrund.

Der Weg zu viatolea – Ein neuer Morgen

Viele Jahre später entdeckte Petra über den Newsletter der BERGISCHEN KRANKENKASSE eine neue Chance für sich. Als sie auf viatolea aufmerksam wurde, merkte sie sofort, dass der Ansatz ein anderer ist.

Gleich mit der Anmeldung begann ein neuer Weg: strukturiert, verständlich und alltagstauglich. Zwei Wochen lang führte sie ein Ernährungs‑ und Symptomtagebuch.  Sie wollte wissen, ob sich ihre Unverträglichkeiten in der App widerspiegeln würden – und tatsächlich, als Petra ihre Analyse erhielt, „da war tatsächlich dann auch die Fruktose ganz hoch.“

Besonders wichtig war für Petra der Austausch mit ihrem persönlichen Ernährungsberater, der ihr im Programm zur Seite stand. Endlich fand sie ein offenes Ohr für ihre Fragen und Anliegen, um ihre Unverträglichkeit wirklich angehen zu können.

Dann folgte die Auslassphase: durch konsequenten Verzicht auf Fruktose und Sorbit erlebte Petra einen Schlüsselmoment:„Da merkte ich schon – morgens aufwachen ohne Bauchschmerzen. Also, das kannte ich überhaupt nicht mehr.“

Mit Klarheit über ihre Nahrungsmittelunverträglichkeiten führte Petras Weg sie zu einem unbeschwerten Bauchgefühl.

viatolea als Werkzeug – persönliche Toleranzfenster

Mit viatolea kann Petra ihre Ernährung selbst strukturieren und die Reaktionen ihres Körpers einschätzen. „Die Testphase fand ich ganz klasse, weil ich wirklich sehen konnte, wie viel ich wovon vertrage“, sagt sie.

Ihr Toleranzfenster für Apfel etwa konnte Petra mit der viatolea App unter Anleitung austesten und das Ergebnis direkt notieren: Zunächst nur 15 g, geschält – und am nächsten Tag die nächste Scheibe. Das war transparent und planbar für sie: „So, wie es aufgebaut war, konnte ich mir das super einteilen.“

Natürlich ist Petra nicht immer gleich konsequent. „Manchmal fange ich an zu schludern“, sagt sie, wenn sie zum Beispiel im Alltagsstress ist und es mit dem Essen schnell gehen muss: „Ach, eine Banane ist noch da – reingestopft und wop, ne?“ Dann kommen die lästigen Beschwerden schnell zurück.

Aber Petra weiß jetzt, was sie tun kann: wenn die Bauchschmerzen zurückkehren, setzt sie mit Hilfe von viatolea eine neue Auslassphase um. „Und das hat auch wirklich wieder funktioniert.“ Das Wichtigste für sie: „Ich habe das an der Hand und kann selber entscheiden, dass es mir vom Bauch her gut gehen kann. Es ist wirklich so ein Werkzeug, was man an der Hand hat.“

Essen in Gemeinschaft – ein neues Lebensgefühl

Ihre Ernährungsumstellung empfindet Petra nicht als Verzicht – im Gegenteil, sie sieht sie als Gewinn von Lebensqualität, weil sie dadurch schmerzfrei sein kann.

Doch gemeinsam zu Essen hat eben auch eine gemeinschaftsstiftende Wirkung, und geteilte Mahlzeiten große Symbolkraft. Deshalb ist es sowohl für Freund:innen und Familie als auch für Petra manchmal schwer, wenn sie dankend ablehnen muss. „Wenn man dann so ein Gulasch vorgesetzt kriegt und sagt ‚nein, da sind leider zu viel Zwiebeln drin, ich nehme nur die Nudeln und noch ein Stich Butter oder so. Das reicht mir, das schmeckt mir.‘“ Wenngleich es Gastgebenden manchmal unbehaglich zumute ist, hat Petra gelernt, solche Situationen gelassen zu sehen.

Auch in Restaurants ist es jetzt leichter. Für Petra war es längst Routine, sich zuallererst nach der Toilette umzusehen, damit sie diese bei Bedarf möglichst schnell aufsuchen kann. Gerade dann, wenn sie Lust auf neue Geschmäcker hat, war es in der Speisekarte nicht leicht zu erkennen, was verträglich ist und was nicht. Doch nun hat Petra viatolea: „Wenn man jetzt so eine App an der Hand hat und weiß, das vertrage ich nicht, dann ist es ja im Restaurant viel einfacher danach zu gucken.“

Anstehende Feiern hat Petra lange mit Magenschmerzen verbunden: „Feierlichkeiten, wo man sich hinquält, und die eigentlich schöne Anlässe wären“, nannte sie diese einmal. Nun aber weiß sie, wie sie ihren Bauch im Vorhinein schonen kann. Am gemeinsamen Tisch kann sie nun jene Speisen identifizieren, die sie verträgt, und dadurch mit allen zusammen genießen. „Das ist ein ganz anderes Lebensgefühl.“

viatolea als Anker – warum Petra die App weiter nutzen möchte

Seit Petra viatolea nutzt, ist sie langfristig beschwerdefrei geworden – solange sie innerhalb ihrer persönlich ausgetesteten Toleranzgrenzen bleibt und sich zusätzlich eher für fruktose- und sorbitarme Varianten entscheidet. „Wenn man sich wirklich an diese Sachen hält, oder auch mal sagt, ich esse halt jetzt keine rote Paprika, weil da mehr Fruktose drin ist, funktioniert das wirklich zu 100%.“

Obwohl Petra auf Grundlage der App viel über den Umgang mit ihren Unverträglichkeiten gelernt hat und heute auch ohne diese Hilfe sehr gut zurechtkommt, fühlt sie sich viatolea weiterhin verbunden: „Für mich ist das so ein Anker.“

Zwar braucht sie im Alltag kein Ernährungs- und Symptomtagebuch mehr, um ihre Verträglichkeit für neue Lebensmittel auszuprobieren – doch allein das Wissen darum, jederzeit wieder einsteigen zu könnten, ist eine wichtige Stütze für Petra. „Ich bin Ihnen so dankbar“, sagt sie.

Den Lesenden dieses Beitrags möchte Petra ans Herz legen, „dass sie die Chance ergreifen und dranbleiben sollen. Sie können wirklich eine extreme Verbesserung haben.“ Und: „So schwer ist es im Endeffekt gar nicht.“

Petra ist dankbar, endlich wieder beschwerdefrei zu sein

Dieser Beitrag könnte dich auch interessieren

  • Unverträglichkeiten: Woran du sie erkennst
    Wenn der Magen nach dem Frühstück rebelliert, der Bauch nach dem Abendessen aufbläht oder die Verdauung einfach nicht im Gleichgewicht ist, steckt oft mehr dahinter als nur ein „empfindlicher Bauch“.